Worum geht es?
Das Projekt schafft einen sachlichen Rahmen für Fragen, die im Alltag oft peinlich oder unsicher besprochen werden. Dabei geht es nicht darum, persönliche Erfahrungen abzufragen, sondern Wissen, Sprache und Entscheidungskompetenz zu stärken. Themen können Geschlechtsverkehr, Konsens, Verhütung, sexuell übertragbare Infektionen, Körpergrenzen, digitale Sexualität und respektvolle Kommunikation umfassen.
Was meinen wir mit „Geschlechtsverkehr“ und Sexualität?
Im Workshop verwenden wir den Begriff nicht als Aufforderung oder persönliche Abfrage, sondern als Teil sachlicher Sexualbildung. Besprochen werden können je nach Alter und Auftrag unter anderem körperliche Nähe, sexuelle Handlungen, Verhütung, Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen, Einvernehmlichkeit, Grenzen und Kommunikation.
Der wichtigste Ausgangspunkt: Konsens
Sexuelle Nähe setzt freiwillige Zustimmung voraus. Druck, Angst, Abhängigkeit oder ein nicht respektiertes Nein gehören deshalb ausdrücklich zu den Themen, wenn das Format auf Konsens und Grenzen eingeht. Persönliche Erfahrungen müssen nicht geteilt werden.
Was soll das Projekt erreichen?
- sachliches Grundwissen vermitteln
- Konsens und Grenzen verstehen
- Schutzmöglichkeiten einordnen
- Mythen von Fakten unterscheiden
- wissen, wo professionelle Beratung verfügbar ist
Was Foundtion konkret macht
Themen abstimmen
Alter, Einrichtung, gewünschte Schwerpunkte und sensible Grenzen werden vorab festgelegt.
Material vorbereiten
Anonyme Fragenbox, Mythos/Fakt-Karten, Begriffskarten und Übersicht zu Beratungsangeboten.
Workshop durchführen
Neutraler Input, freiwillige Fragen, Gruppenaufgaben und Reflexion.
Weiterverweisen
Bei medizinischen oder persönlichen Fragen verweisen wir auf Ärzt*innen, Beratungsstellen und geeignete Informationsangebote.
Materialien, die wir erstellen können
- anonyme Fragenkarten
- Mythos/Fakt-Aufgaben
- Übersicht Konsens & Grenzen
- Hinweise zu Schutz und STI-Information
- Liste seriöser Beratungsangebote

